830-nm- und 633-nm-LED-Licht bei therapieresistenter Psoriasis: Was eine Studie fand

830-nm and 633-nm LED Light and Recalcitrant Psoriasis: What One Study Found

Ausführliche Zusammenfassung

Titel: Combination 830-nm and 633-nm light-emitting diode phototherapy shows promise in the treatment of recalcitrant psoriasis: preliminary findings.
Autorin: Glynis Ablon
Fachzeitschrift: Photomedicine and Laser Surgery (Feb. 2010)

Hintergrund und Begründung

Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die gegenüber Standardtherapien resistent sein kann. Die Studie untersucht, ob ein nicht-invasiver Phototherapie-Ansatz – die Kombination von sichtbarem Rotlicht (633 nm) und Nahinfrarotlicht (830 nm) über LED-Arrays – die Ergebnisse bei Patienten mit therapieresistenter (schwer behandelbarer) Psoriasis verbessern könnte.

Methoden

Neun erwachsene Patienten (3 Männer, 6 Frauen; Durchschnittsalter ~34,3 Jahre; Hauttypen I–IV) mit chronischer, therapieresistenter Psoriasis nahmen teil.

Die Behandlung umfasste zwei aufeinanderfolgende LED-Sitzungen: eine mit 830 nm Nahinfrarot (60 J/cm²) und eine mit 633 nm Rotlicht (126 J/cm²), jeweils 20 Minuten, zweimal wöchentlich mit ~48 Stunden Abstand, über etwa 4–5 Wochen.

Die Nachbeobachtung reichte bei den meisten Teilnehmern von 3 bis 8 Monaten.

Wichtigste Ergebnisse

Alle neun Patienten schlossen ihre LED-Behandlungszyklen ab (vier benötigten einen Zyklus, fünf zwei).

Am Ende der Nachbeobachtung lagen die Abheilungsraten (d. h. Besserung/Rückbildung der Psoriasis-Läsionen) zwischen ~60 % und 100 %.

Die Patientenzufriedenheit war durchweg sehr hoch.

In dieser Studie wurde der Ansatz als einfach anzuwenden und über alle Hauttypen hinweg gut verträglich beschrieben; signifikante Nebenwirkungen wurden nicht festgestellt.

Diskussion und Überlegungen

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination dieser beiden Wellenlängen (830 nm + 633 nm) bei einigen Patienten mit einer Besserung der Psoriasis-Läsionen einhergehen kann – auch dort, wo andere Behandlungen nicht geholfen hatten.

Angesichts der kleinen Stichprobe und des vorläufigen Charakters betonen die Autoren die Notwendigkeit größerer kontrollierter Doppelblindstudien, um die Behandlungsparameter (Dosis, Dauer, Häufigkeit) zu validieren und zu verfeinern.

Sie weisen darauf hin, dass die entzündungshemmenden Wirkungen von LED/Phototherapie bei diesen Wellenlängen in anderen Zusammenhängen (Wundheilung, Entzündungsreduktion) gut dokumentiert sind und diese Studie die mögliche Anwendbarkeit auf dermatologische Erkrankungen erweitert.

Fazit

Diese kleine Vorstudie berichtete, dass die LED-Phototherapie mit einer Kombination der Wellenlängen 830 nm und 633 nm nicht-invasiv war und von den Teilnehmern gut vertragen wurde. Die Autoren bezeichnen die Ergebnisse als ermutigend, aber vorläufig, und fordern größere, kontrollierte Studien, bevor gesicherte Schlüsse gezogen werden können.

Weitere Details finden Sie unter dem folgenden Link:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19764893/

Hinweis: Dieser Artikel fasst unabhängige, veröffentlichte Forschung ausschließlich zur allgemeinen Information zusammen. Er stellt keine medizinische Aussage über Dermfix-Produkte und keine medizinische Beratung dar. Bitte wenden Sie sich bei gesundheitlichen Beschwerden an eine qualifizierte medizinische Fachkraft.

830-nm- und 633-nm-LED-Licht bei therapieresistenter Psoriasis: Was eine Studie fand

Eine Zusammenfassung einer kleinen Vorstudie, die kombiniertes 830-nm- und 633-nm-LED-Licht bei Patienten mit schwer behandelbarer Psoriasis untersuchte.

 

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